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Der Heimat und Geschichtsverein Penig und Umgebung e.V. wurde am 20. 11. 1992 gegründet. Die erste Vorsitzende war Annet Tomoscheit. Sie wurde im Februar 2011 von Kurt Schulze abgelöst. Ziel des Vereins ist die Erforschung und Bewahrung der historischen Tradition von Penig sowie ihre Popularisierung. Ausserdem kümmern sie sich um den Erhalt der Kellerberge.

VorgängerBearbeiten

Zwanziger JahreBearbeiten

Bereits früher hat es Vereine gegeben, die sich mit der Geschichte von Penig befassten.So kam es etwa 1927 zur Gründung des "Geschichtsvereins zur Peniger Pflege". Seine Ziele waren die Erforschung der Ortsgeschichte und den Sinn der Einwohner für für die Altertumskunde zu stärken. Wichtiges Ziel war die Errichtung eines Heimatmuseums. Der Verein hatte etwa 60 Einzelmitglieder und 7 körperschaftliche Mitglieder wie den Stadtrat und andere Vereine. Der Vorsitzende war (wahrscheinlich) Albin Schwind. Weitere Mitglieder, die vor allem durch Publikationen auffielen waren Gustav Lippold, Pfarrer Klemm, Schulleiter Mühlberg und Emil Berger. Ihre Aktivitäten waren beachtlich. Sie kümmerten sich um das Anbringen einer Gedenktafel für Karl den XII. von Schweden und Peter den I. von Russland am Stadtrestaurant. Sie verhinderten den Abriss der Überreste der Stadtmauer und bemühten sich um den Erhalt der Kellerberge. Unter der Leitung von Emil Berger wurden an der Ruine der Zinnburg Ausgrabungen durchgeführt. Für das geplante Heimatmuseum wurden Exponate gesammelt. Der Verein gab eine Beilage zur Ortszeitung heraus.

1933 - 1945Bearbeiten

Nach der Machtübernahme der Nazis kam es im Mai 1933 zur Gleichschaltung des Geschichtsvereins. Der bisherige Vorsitzende wurde kommisarisch von Stadtrat Müller (NSDAP) abgelöst. Alfred Flemming (ebenfalls NSDAP) wurde erster Schriftführer. Die Position des zweiten Schriftführers wurde nicht besetzt. Schatzmeister wurde Herbert Freudenberg. Albin Schwind blieb Mitglied und arbeitete im Arbeitsausschuss mit.

Es fällt auf, das man von diesem Zeitpunkt an nichts mehr von Emil Berger, einem sehr rührigen Mitglied des Vereins hört. Die Ursachen sind mir nicht bekannt. 1934 wird als 1. Vorsitzender Kurt Peters genannt.

Nachkrieg und DDRBearbeiten

1947 kam es zur Wiedergründung des Geschichtsvereins. Im Jahre 1953 erfüllte sich kurzzeitig ein Traum Albin Schwinds, das Heimatmuseum im Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts wurde eröffnet. Leider musste das Museum 1964 wieder schliessen.

1983 wurde die Arbeitsgemeinschaft Ortschronik gegründet und 1990 wieder aufgelöst.

1992 kam es dann zur Wiedergründung des Heimats und Geschichtsverein Penig und Umgebung.

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