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Archäologie

Archäologische Funde sind wertvolle Zeitzeugen. Aus Zeiten vor Erfindung der Schrift sind sie unsere einzige Informationsquelle und in geschichtlicher Zeit eine wertvolle Ergänzung der geschriebenen Dokumente. Auch in Penig wurden Funde gemacht, manchmal Zufallsfunde oft wurde aber gezielt danach gesucht, zum Beispiel durch Emil Berger an der Zinnburg. Auch das Bauwessen nach der Wende brachte viele neue Artefakte.

VorgeschichteBearbeiten

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Steinzeit
Bandkeramik
Bronzezeit

Bei Tauscha wurde ein Faustkeil aus Feuerstein gefunden.

Im heutigen Peniger Stadtgebiet nördlich der Straßengaststätte Zeisig wurden im Jahre 2008 archäologische Untersuchungen beim Bau der A-72 durchgeführt. Beim stillgelegten Bahnhof Langenleuba-Oberhain und dem früheren Bezugsverein wurde ein linienbandkeramischer Siedlungsplatz gefunden. Diese größere Siedlung aus der früheren Jungsteinzeit wurde von einen archäologischen Team aus Leipzig ausgegraben. Es wurden unter anderen Steinbeile und Geräte gefunden. Somit dürften Beweise bestehen, daß im Peniger Gebiet schon vor 7200 Jahren Menschen lebten. [1]

Um 1910 fand man bei der Lehmmühle der Ziegelei Teilstücke von Steinäxten oder eines Steinhämmer aus der Bronzezeit.

Mittelalter und NeuzeitBearbeiten

Bei Grabungsarbeiten um den Markt in den Jahren 1997/98 fand man nicht nur Kelleranlagen, sondern auch Ofenkacheln und Gefäße die bestätigen, daß Penig um 1300 gegründet wurde.

Bei der Ruine Drachenfels sind graublaue Keramikfragmente gefunden worden, die wahrscheinlich im 13. Jahrhunderts gebrannt wurden sowie das Fragment einer Bronzeschale mit einer eingrafierten Jagdszene, die in das 12. Jahrhundert datiert wird. Ausserdem fand man noch Hufeisen, Messer, Pfriemen, Nägel einen Sporn und ein Türschloss aus Eisen.

1932 führte Emil Berger an der Burgruine Zinnberg Ausgrabungen durch bei der er Hufeisen, Pfeilspitzen, ein Pferdegebiss sowie Gefäßscherben fand.

Ebenfalls in den Jahren 1997/98 sties man im Bereich der Mandelgasse auf Brandschichten von 1632. Darin fanden sich Gerätschaften, die auf eine Gastwirtschaft schliessen lassen.

WeblinksBearbeiten

QuellenBearbeiten

  • Klaus Oehmig-Margret Neumann-Annett Tomoscheit "Penig von A bis Z Ein Stadtlexikon" Stadtverwaltung Penig 2002 ISBN 3-9808333-2-1
  1. D.R.M.O.

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